Logopädie bei Stottern und Poltern: Mit mehr Sicherheit sprechen

Stottern und Poltern sind Redeflussstörungen, die den persönlichen Alltag auf sehr unterschiedliche Weise beeinflussen können. Manche Betroffene vermeiden Gespräche, Telefonate oder Vorträge aus Angst vor unangenehmen Situationen. Andere erleben, dass sie trotz großer Fachkompetenz nicht so sprechen können, wie sie es sich wünschen.

Dabei betrifft eine Redeflussstörung nicht nur das Sprechen selbst. Sie kann auch das Selbstvertrauen und die persönliche Lebensqualität beeinflussen.

Während sich das Stottern durch Wiederholungen, Dehnungen oder Blockaden beim Sprechen zeigt, ist das Poltern häufig durch ein hohes Sprechtempo, eine undeutliche Aussprache und eine unstrukturierte Sprechweise gekennzeichnet.

Bei beiden Störungsbildern finden sich individuell unterschiedliche Ausprägungen, sodass wir eine Therapie anbieten, die auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist.

Wie gehen wir vor?

In unserer Praxis begleiten wir Erwachsene mit Stottern oder Poltern individuell und mit einem Therapieansatz, der sich an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert. Gemeinsam analysieren wir Ihre Sprechweise und entwickeln entsprechende Strategien, die Ihnen im Alltag weiterhelfen.

Dabei geht es nicht darum, jedes Stottern oder Holprigkeiten beim Sprechen vollständig zu vermeiden. Vielmehr möchten wir mit Ihnen erreichen, dass Sie sich beim Sprechen sicherer fühlen und beim Kommunizieren wieder mehr Leichtigkeit in Ihr Leben tritt.

„Flüssiges Sprechen ist nicht das oberste Ziel, sondern sich frei und selbstbewusst mitteilen zu können.“

Die logopädische Therapie bei Stottern und Poltern umfasst verschiedene Übungen.

Dazu gehören:

  • Sprechflüssigkeit
  • Koordination von Atmung
  • Stimme und Artikulation
  • Techniken für einen entspannteren Sprechrhythmus.

Ebenso wichtig ist der Umgang mit Sprechsituationen, die sich belastend auswirken können. So etwa in beruflichen Gesprächen, bei Präsentationen oder einfach im privaten Austausch.

Unser Ziel ist es, dass Sie sich beim Sprechen wieder sicher fühlen und Ihre Gedanken so ausdrücken können, wie Sie es möchten. Denn gute Kommunikation bedeutet nicht, fehlerfrei zu sprechen, sondern verstanden zu werden und sich im Austausch mit anderen verbunden zu fühlen.